Mein Platz

Ich lebe in einem verwunschenen „Hexenhäuschen“ in Potsdam-Babelsberg nahe dem Park und der Havel, in der ich jeden Morgen schwimme. Mein Haus ist umgeben von Blumen und Pflanzen, in seinem Innern befindet sich eine große Klangliege mit 56 Saiten, auf der man wohlig verpackt liegend von mir „bespielt“ wird. Es entsteht ein unvergleichlich tiefes Klangerlebnis, welches jede Zelle des Körpers erreicht und heilt. Mein ganzes Haus ist mit vielen besonderen Klanginstrumenten angefüllt. Es gibt Klangschalen, Saiteninstrumente aus aller Welt, klingende Steine, den Wald mit Hölzern, die je nach Baumart alle einen anderen Klang haben. Eine hölzerne afrikanische Kuhglocke, eine mongolische Pferdekopfgeige, Metallrasseln der afrikanischen auf dem Weg nach Amerika, Zymbeln, Maultrommeln und Gongs.

 

Dieses alles umgibt mich hier und wartet darauf, gespielt oder gehört zu werden. Auch mit meiner Stimme werde ich die Resonanz eines Klienten „aufspüren“ und ihn aus der Stille über den Klang wieder in die Stille führen.
Ich bin es gewöhnt, in allen Situationen – zu Taufen, Geburtstagen, Trauerfeiern – aber auch zu Ausstellungen oder Vorträgen, Klang zu erzeugen. Ich fange ihn mit meinem Cello, mit meinen Instrumenten einfach ein, im Augenblick! Dafür und für alles, was mit Klang zu tun hat, kann man mich jederzeit gewinnen. Ich komme auch ans Krankenbett nach Hause, ich lerne auch die Biographie eines Menschen an seinem Grab zu spielen.
Von meinen anderen Heilmethoden, die ich im Laufe meines Lebens erlernt habe, übe ich heute nur noch die methamophische Methode aus. Sie ist aber keine Heilmethode, sondern beruht auf der Tatsache, dass ein  Klient zu einem Behandler kommt, der nur als Katalysator für dessen Lebenskraft bereit steht, und dieses mit Hilfe einer sehr einfachen Fußmassage. Durch die Nichtverhaftung des Behandlers werden selbst Heilungs- und Transformationsprozesse in Gang gesetzt. –

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