Vita

Am 10. Februar 1945 wurde Reinhild Cleff in Weimar geboren.
Sie wächst im Nachkriegs-Westberlin in einer Musikerfamilie auf.
Ab dem 12. Lebensjahr erlernt sie das Cellospiel.
Ab dem 15. Lebensjahr gibt sie Konzerte (z.B. in der Eichengalerie des Schloss-Charlottenburg).
Unterricht gibt sie seit ihrem 17. Lebensjahr und blickt 2012 auf eine 50jährige Unterrichtspraxis zurück.

Ab 1965 studiert sie an der Westberliner Musikhochschule bei Prof. Richard Klemm, nach Abschluss des Studiums wird sie Privatschülerin von Prof. Enrico Mainardi, einem der großen europäischen Solisten des vorherigen Jahrhunderts. Zwischen 1974 und 1990 zieht sie zusammen mit ihrem Mann vier eigene und zwei behinderte Pflegesöhne groß.

Neben ihrer großen Celloschülerschar (sie ist eine gefragte Pädagogin für sehr junge Cellisten) entwickelt sie sich zu einer erfolgreichen und gesuchten Continuospielerin in Berlin, z.B. in den Passionen von J. S. Bach.

In dieser Zeit entdeckt sie durch ihre Hingabe an den Klang und das Verschmelzen der musikalischen Stimmen die überaus große Heilwirkung, die Musik auf den Menschen ausübt.
1984 begegnet sie dem nordamerikanischen Indianer  Art Reade und wird in Berlin nicht nur seine Schülerin, sondern auch eine Zeit lang seine Assistentin.

Sie beginnt nun neben ihrer musikalischen Tätigkeit verschiedene Heilmethoden zu erlernen und lässt sich ausbilden als Lehrerin der Metamorphischen Methode bei Gaston St. Pierre und als Energietherapeutin bei Michael Barnett.

Mit ihrer Familie besucht sie Satya Sai Baba 1985 in Indien.

An der Berliner Rudolf-Steiner-Schule ist sie Mitbegründerin der Freien Musikschule.
Für sich entdeckt sie Mitte der 80ziger Jahre das freie Spiel und die Improvisation, ihre Lehrer sind Manfred Bleffert, Matthias Schwabe und Pär Aalbohm.

Seit dieser Zeit konzertiert sie in Gruppen und alleine in Improvisationskonzerten und auf einer Vielzahl von Klanginstrumenten und mit der Stimme.

Über viele Jahre hatte Obertongesang sie magisch angezogen. Nach einer schweren Krebserkrankung 2007 begegnet sie Wolfgang Saus, dem Obertonlehrer in Europa und lässt sich von ihm auch als Lehrerin ausbilden.
Mit Hosoo, der berühmteste Obertonsänger in der Mongolei, fährt sie 2009 in dessen Heimat.

Durch diese Gesangstechniken erfahren ihr Körper und ihre Seele Heilung und Transformation.

Als klassische Musikerin ist sie viele Jahre Cellistin im Roloff-Quartett gewesen. (Das Ensemble existiert heute nicht mehr.)

Viel Erfolg hat ihr seit 15 Jahren bestehendes „Trio Legato“ mit Clarissa Forster-Mommert, Violine, und Katharina Becker, Viola. Regelmäßige Konzerte in Berlin, Potsdam, in Schweden und Einladungen in andere Länder stehen an.
Seit 2003 lebt Reinhild Cleff alleine in Potsdam. Mit ihrem Mann, einem anthroposophischen HNO-Arzt, verbindet sie nicht nur die Liebe zu den Kindern und Enkelkindern, sondern auch die Liebe zu Rudolf Steiners Antroposophie.

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